Hannover: »Nie wieder Deutschland!«
Kaum ein Ereignis der jüngsten Geschichte scheint Ende diesen Jahres so wichtig zu sein wie die »Wende« - Zumindest, wenn es nach der medialen Öffentlichkeit oder der Bundesregierung geht. Von Berlin bis Leipzig werden deshalb im Herbst von Agenturen akribisch geplante Events das Stadtbild im Osten prägen. Während in Berlin Domino-Steine vom Reichstag bis zum Potsdamer Platz stellvertretend für die Mauer umgeschubst werden sollen – Für die, die an das Märchen glauben eine Revolutionssimulation im wahrsten Sinne des Wortes - wird in Leipzig mit Lichterketten und -Installationen, Märschen und Konzerten dem neuen Gründungsmythos der BRD gedacht. Deshalb wollen wir in einer Veranstaltung mit Thomas Ebermann die Bedeutung der Wiedervereinigung für die Bundesrepublik auf der einen Seite und für eine radikale Linke, die es vor zwanzig Jahren nicht vermochte die Wiedervereinigung in einen Kontext mit dem Nationalismus der Massen zu setzen, auf der anderen diskutieren.
21. Oktober | 2030 Uhr | Warenannahme/Faust
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem AStA der Uni Hannover und der Antifa SB.
